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Porträt von Marcel Cornelius lächelnden mit Brille in einem weißen Hemd vor hellem Hintergrund.
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LinkedIn-Profilbild 2026: Die 7 häufigsten Fehler von Fach- und Führungskräften

7 Fehler beim LinkedIn-Profilbild, die du 2026 vermeiden solltest Wer auf LinkedIn aktiv ist, investiert oft viel Zeit in seinen Lebenslauf, seine Beiträge und sein Netzwerk. Gleichzeitig sehe ich jeden Tag Profile von Fach- und Führungskräften, deren LinkedIn Profilbild ihrer beruflichen Wirkung regelrecht im Weg steht. Das mag hart klingen, aber die Realität ist: Menschen bilden sich innerhalb weniger Sekunden einen ersten Eindruck. Bevor jemand deinen Werdegang liest, deine Referenzen anschaut oder deinen letzten Beitrag öffnet, hat er längst dein Profilfoto gesehen. Und genau deshalb möchte ich heute etwas provokant sein. Fehler 1: Das zehn Jahre alte LinkedIn-Profilbild Wenn Kollegen, Kunden oder Geschäftspartner dich im echten Leben nicht mehr erkennen würden, ist es Zeit für ein neues Foto. Erstaunlich viele Menschen verwenden Bilder, die aus einer völlig anderen Lebensphase stammen. Andere Frisur, anderes Gewicht, anderer Kleidungsstil. Die Begründung lautet oft: „Aber auf dem Bild sehe ich besser aus.“ Die eigentliche Frage ist: Was passiert, wenn jemand dich dann persönlich trifft? Ein professionelles LinkedIn Profilbild muss nicht perfekt sein. Es sollte vor allem zu dir passen und dich so zeigen, wie du heute auftrittst. Vertrauen entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Authentizität. Fehler 2: Das Urlaubsfoto mit abgeschnittenem Partner Du lachst. Der Hintergrund ist schön. Die Lichtstimmung stimmt. Trotzdem ist es kein professionelles Profilbild. Wenn auf deinem Foto noch die Schulter deiner Partnerin, der Arm eines Freundes oder ein Stück Cocktailglas zu erkennen ist, sendet das eine klare Botschaft: „Dieses Bild war eigentlich für etwas anderes gedacht.“ Für private Netzwerke völlig in Ordnung. Für LinkedIn? Meiner Meinung nach nicht. Ein LinkedIn Businessfoto sollte nicht steril wirken, aber es sollte eindeutig zeigen, wer hier eigentlich im Mittelpunkt steht: du. Fehler 3: Zu viel Business, zu wenig Mensch Jetzt wird es kontrovers. Viele Führungskräfte sehen auf ihren Profilbildern aus, als würden sie gleich einen Großkonzern übernehmen. Verschränkte Arme. Ernster Blick. Dunkler Hintergrund. Kein Lächeln. Professionell? Vielleicht. Sympathisch? Oft nicht. Gerade auf LinkedIn geht es nicht ausschließlich um Kompetenz. Es geht um Menschen, Beziehungen und Vertrauen. Die meisten Menschen möchten heute mit echten Menschen arbeiten und nicht mit einer künstlich erzeugten Autoritätsfigur. Ein gutes Businessporträt für LinkedIn darf deshalb Persönlichkeit zeigen. Kompetenz und Nahbarkeit schließen sich schließlich nicht gegenseitig aus. Fehler 4: Der KI-generierte Perfektionswahn 2026 ist dieses Thema aktueller denn je. Immer mehr Profilbilder werden mit KI erzeugt oder massiv verändert. Makellose Haut. Perfekte Ausleuchtung. Symmetrisches Gesicht. Keine Falten, keine Hautunreinheiten und scheinbar immer das perfekte Licht. Das Problem: Viele dieser Bilder sehen mittlerweile so perfekt aus, dass sie künstlich wirken. Und sobald ein Betrachter denkt: „Irgendetwas stimmt hier nicht“, ist Vertrauen verloren. Natürlich kann KI bei der Bildbearbeitung sinnvoll eingesetzt werden. Aber zwischen einer professionellen Retusche und einem komplett künstlich erzeugten Gesicht liegt ein ziemlich großer Unterschied. Die spannendere Frage lautet deshalb: Brauchen wir überhaupt noch echte Businessporträts oder reicht künftig ein KI-generiertes Profilbild? Darüber würde ich tatsächlich gerne diskutieren. Fehler 5: Das Bewerbungsfoto von gestern LinkedIn ist längst kein digitales Bewerbungsportal mehr. Viele Profilbilder orientieren sich aber noch immer an klassischen Bewerbungsfotos aus den frühen 2000ern: neutraler Hintergrund, steife Haltung, kontrollierter Gesichtsausdruck und möglichst wenig Persönlichkeit. LinkedIn lebt heute von Sichtbarkeit, Persönlichkeit und Vernetzung. Wer dort wirkt wie auf einem Behördendokument, verschenkt Potenzial. Ein gutes Profilfoto für LinkedIn muss deshalb nicht aussehen wie ein klassisches Bewerbungsfoto. Es darf moderner, persönlicher und stärker auf die eigene berufliche Positionierung zugeschnitten sein. Fehler 6: Das „Ich mach das später“ Der vielleicht häufigste Fehler überhaupt. Menschen investieren Tausende Euro in Weiterbildungen, Coaching oder Marketing. Sie optimieren ihre Website, schreiben regelmäßig Beiträge und bauen ihr Netzwerk aus. Aber ein aktuelles Profilbild? Das wird seit drei Jahren verschoben. Dabei gehört das LinkedIn-Profilbild zu den wenigen Elementen, die praktisch jeder Besucher deines Profils wahrnimmt. Und genau deshalb sollte es nicht wie eine Nebensache behandelt werden. Fehler 7: Die Annahme, das Profilbild sei unwichtig Das ist die Aussage, die ich am häufigsten höre: „Meine Kompetenz hängt doch nicht von meinem Foto ab.“ Stimmt. Deine Kompetenz entsteht durch dein Wissen, deine Erfahrung und deine Ergebnisse. Aber dein Foto entscheidet oft darüber mit, welchen ersten Eindruck du hinterlässt und ob sich jemand überhaupt die Zeit nimmt, diese Kompetenz zu entdecken. Das mag unfair sein. Menschen funktionieren trotzdem so. Ein gutes LinkedIn-Profilbild ersetzt keine Kompetenz. Aber es kann dafür sorgen, dass dein gesamtes Profil von Anfang an professionell, authentisch und passend zu deiner Positionierung wirkt. Eine unbequeme Frage zum Schluss Wenn du heute dein LinkedIn-Profil zum ersten Mal sehen würdest: Würdest du auf Basis deines Profilbildes mit dir selbst Kontakt aufnehmen? Oder würdest du weiterscrollen? Mich interessiert tatsächlich deine Meinung: Sind professionelle LinkedIn-Profilbilder im Jahr 2026 noch wichtiger geworden oder verlieren sie durch KI und Social Media langsam an Bedeutung? Ich bin gespannt auf die Diskussion. Denn genau bei diesem Thema gehen die Meinungen derzeit weit auseinander. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, dein eigenes Profilbild einmal mit den Augen eines Menschen zu betrachten, der dich noch nicht kennt.

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Zurück an den Anfang.

Knapp zwölf Jahre ist es her, dass ich mit der Kamera durch Gießen gezogen bin. Ohne Plan, ohne Auftrag, einfach nur mit offenen Augen. Mülleimer, Geländer, Fassaden, kleine Ecken, an denen man sonst eher vorbeiläuft. Manche würden heute wahrscheinlich schmunzeln, wenn sie diese Bilder sehen. Für mich war das damals kein Konzept, eher ein Anfang ohne Namen.   Wenn ich heute darauf schaue, wirkt das weit weg und gleichzeitig sehr nah. Weil dort etwas angefangen hat, das mich bis heute begleitet. Nur hat sich der Fokus verschoben. Aus Dingen wurden Menschen. Aus Spaziergängen wurden Termine. Aus spontanen Momenten wurden geplante Shootings. Das hat nichts mit Verlust von Interesse zu tun. Eher mit dem ganz normalen Verlauf von Leben. Hauptberuf, Familie, Kinder, Freunde, Projekte. Alles Dinge, die ich nicht gegen die Fotografie aufrechnen würde, die aber Zeit fordern. Und die Kamera bleibt dann eben öfter im Regal, als sie eigentlich sollte.   Hinzu kommt etwas ganz Praktisches. Meine Kamera ist kein Gerät, das man mal eben einsteckt, wenn man kurz durch die Stadt läuft. Dafür ist sie zu groß, zu unhandlich, zu sehr Arbeitswerkzeug. Also bleibt sie oft genau dort, wo sie liegt. Und mit ihr die kleinen Momente, die man nicht geplant hätte, aber trotzdem gerne festgehalten hätte.   Ich habe das irgendwann richtig gemerkt, als ich angefangen habe, mein zweites Fotobuch durchzublättern. Nicht am Bildschirm, sondern wirklich als Buch. Seite für Seite. Und mir aufgefallen ist, wie lange manche Bilder zurücklagen, ohne dass neue dazugekommen sind. Es war kein schlechtes Gefühl, eher eines, das hängen bleibt. Wie ein leiser Hinweis, dass da etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.   Also habe ich etwas geändert. Nicht groß, nicht dramatisch, eher pragmatisch. Es musste etwas her, das wieder einfacher Teil des Alltags wird. Eine Kamera, die nicht nach Planung verlangt, sondern nach Mitnahme. Die im Rucksack verschwindet, ohne darüber nachzudenken. Die auch dann dabei ist, wenn eigentlich kein Fotospaziergang geplant war.   Seit kurzem ist sie da. Ein neues Werkzeug, wenn man so will. Aber eigentlich geht es nicht um das Gerät selbst. Es geht darum, wieder schneller zwischen Eindruck und Auslösen zu kommen. Weniger Aufbau, weniger Absicht, mehr Reaktion.   Ich merke jetzt schon, dass sich dadurch etwas verschiebt. Der Blick wird wieder ungeduldiger im guten Sinn. Mehr Aufmerksamkeit für das, was einfach passiert, ohne dass man es arrangiert. Und auch für das, was unscheinbar wirkt und genau deshalb interessant sein kann.   Die Bilder, die hier dazu entstehen, sind bewusst in Schwarzweiß gehalten. Nicht als Stilentscheidung im klassischen Sinn, eher als Reduktion. Weil Farbe manchmal zu viel erzählt, bevor man überhaupt hingeschaut hat. Und weil es mir hier mehr um Form, Licht und Moment geht als um Oberfläche.   Vielleicht ist das alles keine große Veränderung. Eher eine Rückkehr zu etwas, das nie ganz weg war, aber eine Zeit lang keinen Platz hatte. Zurück zu einem Arbeiten, das weniger geplant ist und dadurch wieder unmittelbarer wird.   Und genau dort beginnt es gerade wieder. alle Bilder SOOC

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